
In Loving The Aliens widmen sich Spaniol Nardi der Begegnung mit der maximalen Fremdheit. Anhand der thematischen Überspitzung von kulturellen Differenzen über unsere menschliche Spezies hinaus werden Szenarien eines Erstkontakts mit Außerirdischen performativ erforscht. Was passiert bei der Konfrontation der Menschen mit non-humanen Gegenübern? Wer darf für die Menschheit sprechen? Die Vereinten Nationen? Donald Trump? Elon Musk? Wie können wir uns auf den Erstkontakt mit einer solchen Andersartigkeit mental und physisch vorbereiten?
In Koproduktion mit dem FFT Düsseldorf und in Kooperation mit dem Digitalen Koproduktionslabor Dortmund und der Zentralbibliothek Düsseldorf werden an einem Ort unter freiem Himmel Was-wäre-wann-Szenarien als Vorbereitung auf den Erstkontakt mit einer unbekannten Spezies kreiert. Anschließend begibt sich das Publikum in einen immersiven Raum im FFT Düsseldorf auf eine Reise zwischen Beklemmung, Erkenntnis und Neugierde auf das Fremde.
In einer Zeit, in der Fremdheit als die größte Herausforderung für unsere Gesellschaft angesehen wird, ist das Projekt eine Einladung, die eigene Perspektive zu überprüfen und die eigene Kultur nicht als alleinigen Maßstab für Normalität anzunehmen. Sind wir bereit, in den Spiegel zu schauen, um das Eigene im Fremden zu finden? Loving The Aliens ist eine Übung in Multikulturalismus, beklemmend und humorvoll, der zur eigenen Reflektion anregen soll.